1. November 2020 Allerheiligen Sonntag
2. November 2020 Allerseelen Montag
11. November 2020 Martinstag Mittwoch
15. November 2020 Volkstrauertag Sonntag
18. November 2020 Buß- und Bettag Mittwoch
22. November 2020 Totensonntag Sonntag
29. November 2020 1. Advent Sonntag

 

01.11.          Allerheiligen

                    Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht.

                    Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.

                    Allerheiligen Reif macht die Weihnacht starr und steif.

                    Allerheiligenreif macht den Winter stark und steif.

                    Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht um Martini Sonnenschein.

                    Nach Allerheiligen wetzt sich der Frost die Zähne.

                    Schlüpft der Herbst an Allerheiligen in ein freundliches Gewand, bringt St. Martin Nachtfrost dem Land.

                    Wenn um Allerheiligen das Wasser gefriert, Martin noch einen Hauch Sommer spürt.

                    Wenn’s zu Allerheiligen schneit, dann lege deinen Pelz bereit.

                    Ziehen Nebelschwaden an Allerheiligen über Fluss und See, bringt um Dreikönig der Winter viel Schnee.

                    Hl. Lukas – Schutzpatron von Bologna und Padua, der Ärzte, Chirurgen, Buchbinder, Goldschmiede,Glasmaler und Bildhauer

                    Heizt Sonnenschein um Lukas die Lüfte auf, gibt’s viel Schnee in des Winters Verlauf.

02.11..         Allerseelen

                    Bläst der Wind zu Allerseelentag in’s Tal hinein, wintert’s auf den Bergen bei Schneesturm ein.

                    Der Allerseelentag drei Tropfen Regen haben mag.

                    Frostets zu Allerseelen in sternklarer Nacht, erfreut uns das Christfest durch Winterpracht.

03.11.          St. Hubertus – Schutzherr der Jäger und der Jagd, Beistand bei Wolfs- und Hundebissen

                    Geht Hubertus im reifweißen Herbstwald zur Jagd, mitunter Kälte des Christkind plagt.

                    Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt’s den ganzen November weiß.

04.11.          St. Gregor, Karl

                    Wenn’s an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit und heiz‘ im Ofen wacker ein, sonst zieht bald Kälte bei dir ein.

05.11.          St. Elisabeth – Schutzpatronin der Brettschneider und

                    Zacharias – Eltern von Johannes dem Täufer

                    Knüpfen Elisabeth und Zacharias schon Teppiche aus Eis, wird grün der Januar statt weiß

                    Schenken Elisabeth und Zacharias dem Obstbaum herbstliche Blüten, wird der Winter bis in den Ostermond wüten.

                    Wenn Elisabeth und Zacharias schon Eisblumen säen, wirst Väterchen Frost im Jänner du kaum erspäen.

                    Zeigen Elisabeth und Zacharias noch ein mildes Lachen, musst heiß um Dreikönig den Ofen du machen.

06.11.          St. Leonhard – Schutzpatron der Stallknechte, Fuhrleute, Schmiede, der Butter- und Obsthändler, der Kohlen- und  Lastträger sowie der Pferde

                    Muss Leonhard durch Pfützen traben, gehört viel Wind zu des Dezembers Gaben.

                    Wenn um Gregor und Leonhard sich der Nachtfrost häuft, dem Januarschnee gern Winterregen den Rang abläuft.

                    Wie’s Wetter zu Lenardi ist, bleibt’s meist bis Weihnacht.

09.11.          St. Ragnulf (auch Ranulf)

                    Wenn Ragnulf sich mit Regen rühmt, droht Sturm im Dezember ganz unverblümt

10.11.          Leo I., Papst und Kirchenlehrer – Schutzpatron der Sänger, Musiker und Organisten

                    Bedeckt Schnee vor Leo Wald und Berg, wird der Winter gewiss nur ein Zwerg; doch fehlt bis Kathrein die weiße Pracht, bringt bitteren Frost die Winternacht.

11.11.          Hl. Martin von Tour – Beschützer aller Bedrängten und Schrecken aller Gewalttätigen; Schutzpatron der Kavalleristen, Reiter, Huf- und Waffenschmiede, Schneider, Gerber, Gürtel-, Handschuh- und Hutmacher, Bürstenbinder, Hirten, Böttcher, Winzer und Bettler

                    Am Martini noch Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.

                    Der Sommer, der nach St. Martin regiert, sich oft schon nach drei Tagen verliert.

                    Die Gans singt auf Sankt Martin am schönsten in der Pfanne.

                    Fällt vor Martini das Laub nicht ab, folgt gar ein schwerer Winter nach.

                    Geht auf Eis die Gans am Martinstag, geht sie im Schlamme bald danach.

                    Gleitet die Gans zu Martini auf dem Eise aus, kann sie um Weihnachten ins Wasser tauchen.

                    Hält die Sonne sich im Wolkenbett um Sankt Martin auf, dann nimmt ein milder Winter seinen Lauf.

                    Hängt  Martin Nebelschwaden in des Baumes Geäst, wird der Winter mild und nässt.

                    Hat bis Martin der Wind die Bäume entkleidet, im Märzen die Saat unter Frösten leidet.

                    Hat Sankt Martin einen weißen Bart, so wird der Winter lang und hart.

                    Ist das Brustbein der Martinsgans weiß, so wird der Winter streng.

                    Ist Martini trüb und feucht, wird gewiss der Winter leicht.

                    Ist um St. Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.

                    Kehrt Martini ein, ist jeder Most schon Wein.

                    Kommt Sankt Martin mit Winterkält, ist’s gut, wenn bald der Schnee einfällt.

                    Lässt der Martinssommer im Spätherbst noch Rosen blühen, wird der Ofen zwischen Weihnachten und Neujahr glühen.

                    Martini trüb – Winter lieb.

                    Martinstag trüb macht den Winter lind und lieb, doch ist er hell, macht er das Wasser zur Schell.

                    Mit den Federn der Martinsgans fällt der erste Schnee.

                    Reitet Martin auf einem Schimmel daher, verspricht er ein weißes Weihnachtsfest.

                    Reitet Martin tagsüber durch trübes Licht, das Wetter einen milden Winter verspricht.

                    Sankt Martin kommt nach alten Sitten auf einem weißen Schimmel geritten.

                    Viel Wolken am Martinitag, der Winter unbeständig werden mag.

                    Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.

                    Wenn das Laub nicht vor Sankt Martin fällt, gibt’s einen Winter mit großer Kält.

                    Wenn um St. Martin Regen fällt, ist’s um den Weizen schlecht bestellt.

                    Wenn’s Martini regnen tut, das ist der Saaten niemals gut.

                    Wenn’s Reblaub nicht vor Martin fällt, ist ein harter Winter bestellt.

                    Zeigt sich Martin in tristem Nebelgrau, dann wird der Winter meistens flau.

13.11.          Himerius (Himer, Immer) – Einsiedler und Glaubensbote

                    Wärmt sich Himerius im Sonnenlicht, falle die Flocken an Stephanus dicht.

15.11.          St. Leopold

                    Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold.

                    Stellt sich der Martinssommer um Leopold ein, wird reichlich Schnee um Jesse (29.12.) sein.

                    St. Albert

                    Scheint Albert die Sonne in’s Gesicht, dies Schnee zwischen Johannes und Neujahr verspricht.

16.11.          St. Otmar von Sankt Gallen – Schutzpatron der Kinder, Schwangeren, Ktanken und Verleumdeten.

                    Kommt Otmar von Sankt Gallen, lässt Schnee er bis in die Täler fallen.

                    Brennt Otmar ein Feuerwerk am Nachthimmel ab, wirbeln Flocken nach Nikolaus vom Himmel herab

17.11.          St. Gertrud

                    Salome

Bläst Salome milder Wind ins Gesicht, Jesse Frost und Schnee verspricht.

Tummeln sich an Gertrud noch Haselmäuse, ist es noch weit mit des Winters Eise.

19.11.          St. Elisabeth von Thüringen bzw. Ungarn – Schutzpatronin der Witwer, Waisen, Bäcker und Obdachlosen.

                    Es kündet Sankt Elisabeth, was für ein Winter vor uns steht.

                    Sankt Elisabeth sagt an, was der Winter für ein Mann.

                    Schüttet Elisabeth Schnee auf Wald und Feld, Luzia den Winter bis Roman bestellt.

                    Wenn Elisabeth nachts Regen beschert, uns ein kraft- und machtloser Winter beehrt.

                    Wirbeln um Elisabeth vom Himmel schon Flocken, wird der Bauer, mehr als ihm lieb, im Winter am Ofen hocken.

21.11.          Maria Opferung

                    Kann die Sonne an Marä Opferung die Wolken beiseite schieben, wird bei Eiswind im Januar der Schnee vom Dachen stieben.

                    Maria Opferung klar und hell, macht den Winter streng und ohne Fehl.

                    Streicheln der Sonne Strahlen an Mariä Opferung den Acker, zeigt Väterchen Frost sich im Jänner wacker.

                    Maria Opferung hell uind rein, bringt einen harten Winter ein.

22.11.          St. Cäcilia

                    Wenn’s an Sankt Cäcilia schneit, hält der Winter sich bereit.

23.11.          St. Klemens – Patron von Sevilla und Aarhus sowie der Hutmacher, Steinmetze, Seeleute und Marmorarbeiter

                    Hält Klemens mit Frösten sich zurück, haben die Saaten bis Nikolaus Glück.

                    St. Klemens uns den Winter bringt.

                    Dem heiligen Klemens traue nicht, er hat selten ein mild Gesicht.

24.11.          St. Chrysogonus

                    Zeigt sich Chrysogonus mit mildem Hauch, friert an Barbara weder Baum noch Strauch

25.11.          St. Katharina – Schutzpatronin der Mädchen, Jungfrauen, Spinner, Tuchhändler, Philosophen       und Rechtgelehrten, Helferin bei der Suche nach Ertrunkenen.

                    Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt.

                    Sankt Kathrein will weiß gekleidet sein.

                    Schafft Katharina vor Frosten sich Schutz, so watet man lange draußen im             Schmutz.

                    Wie das Wetter an Sankt Kathrein, wird es den ganzen Winter sein.

                    Wie es um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein.

                    Wie Katharina das Wetter gestaltet, so der nächste Februar waltet.

                    Zu Sankt Katharina wärm dich im Federbett!

26.11.          St. Konrad

                    Die Wassermühle wird selten um Konrad schweigen, weil Nebelmondregen den Mühlbach lässt steigen.

                    Zwischen Konrad und Andreas, das ist des Jahres Lauf, hören Gerste, Weizen und Roggen mit dem Wachsen auf.

                    Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er Wasser hat.

27.11.          St. Virgilius

                    Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss.

29.11.          St. Saturninus – Helfer gegen Pest, Todesangst und Kopfschmerzen

                    Bringen die Wolken an Saturninus Regen, bleibt’s matschig bis Barbara auf allen Wegen, dann baut der Winter sich noch kein Haus, lässt jede Chance zum Frostmachen aus.

                    Kannst du reichlich Sonne an Saturnius genießen, wird zeitig frisches Grün im nächsten Jahr sprießen.

                    Wenn Saturnius sich um viel Sonnenschein bemüht, die Marille schon zeitig im Frühjahr blüht.

30.11.          St. Andreas

                    Andreasschnee kann lange liegen, Hubertusschnee (03.11.) im Graben versiegen.

                    Andreasschnee tut den Saaten weh.

                    Hält St. Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.

                    Macht der Winter um Andreas Nägel mit Köpfen, gefrierst’s Wasser auch zum Christfest in Tonne und Töpfen.

                    Meint ernst es Andrea mit Frost und Schnee. verschließt Eis zum Christfest Teich      und See.

                    Schau in der Andreasnacht, was für ein Gesicht das Wetter macht.

                    Topf und Faß füllt Andreas und Walpurgis schaut ihm auf den Grund.

                    Wenn Andreas Schnee uns bringt, auch das Christfest weiß gelingt.