Dezember

7.

Seniorenweihnachtsfeier

Jugend- und Kulturförderverein Görschnitz
7.

Weihnachtsmarkt mit Pyramidenandrehen

Verein zur Erhaltung des Rittergutes Kleingera e.V.
31.

Silvester im Kerzenschein

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Elsterberg
31.

Silvesterparty – Bürgerhaus Görschnitz

Jugend- und Kulturförderverein Görschnitz e.V.
Dezember
1. Advent So 01.12.2019 alle BL
Winteranfang meteorologisch So 01.12.2019
Barbaratag Mi 04.12.2019
Nikolaus Fr 06.12.2019 alle BL
2. Advent So 08.12.2019 alle BL
3. Advent So 15.12.2019 alle BL
Winteranfang, Wintersonnenwende So 22.12.2019
4. Advent So 22.12.2019 alle BL
Heiligabend Di 24.12.2019 alle BL
1. Weihnachtsfeiertag Mi 25.12.2019 alle BL
2. Weihnachtsfeiertag Do 26.12.2019 alle BL BT
Silvester Di 31.12.2019 alle BL

 

Legende

  • alle BL: Alle Bundesländer
  • LWE: Langes Wochenende
  • BT: Brückentag

 

01.12.          St. Eligius – Patron der Hufschmiede, Goldschmiede, Schlosser, Büchsenmacher, Metallarbeiter, Bergleute, Münzer, Graveure, Uhrmacher, Korbmacher, Kutscher und Sattler.

                    Fällt zu Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte wohl vier Monde dauern mag.

04.12.          Hl. Barbara

                    Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie herschleicht.

                    Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.

                    Barbara lobt sich ihren Kamin.

                    Geht Barbara im Klee, kommt’s Christkind im Schnee.

                    Geht St. Barbara in Grün, kommt’s Christkindl in Weiß.

                    Kleidet sich Bibiana mit einem Pelz aus Schnee, wärmt er bis Roman auch Luzerne und Klee.

                    Lässt Barbara noch Mücken in die Lüfte starten, darfst du ein weißés Weihnachtsfest erwarten.

                    Regnet’s am Bibianatag, regnet’s vierzig Tag‘ und eine Woche danach.

                    Schwirren um St. Barbara noch Mücken, wird’s Christkind Eisblumen vom Fenster pflücken.

                    Schneit‘ an Barbara Zweige vom Kirschbaum und Schlehe, dann bringt’s Christfest den Frühling in die Nähe.

                    Wer an Barbara Kirschzweige bricht, erfreut sich an Blüten im Kerzenlicht.

                    Zu Sankt Barbara saus mit dem Schlitten hinaus!

05.12.          St. Gerold

                    Um Sankt Gerold, sag‘ ich dir, klopft der Winter an die Tür

06.12.          Hl. Nikolaus – Patron von Russland, der Jungfrauen, Weinhändler, Bierbrauer, Kerzenzieher und Seeleute

                    Fließt Nikolaus noch Birkensaft, so hat der Winter keine Kraft.

                    Sankt Nikolaus spült die Ufer mit Regenwasser aus.

                    Regnet’s an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.

                    St. Nikolaus spült die Ufer aus.

                    Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus.

                    Tropft Regenwasser um Nikolaus von Dach und Bäumen, lässt Schnee um Lazar   von weißen Festtagen träumen.

                    Zeigt Nikolaus sich mit viel Regen und Milde, führt der Winter nach Wunibald        harte Fröste im Schilde.

07.12.          St. Ambrosius – Schutzpatron von Bologna und Mailand, sowie der Imker, Wachszieher, Bienen und Steinmetze

                    Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian (22. Dezember) ein wilder sein.

                    Ambrosius hat es in der Hand, ob er den Winter bringt ins Land

08.12.          Mariä Empfängnis

                    Zu Maria Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen.

09.12.          Hl. Valerie

                    Rieseln um Valerie vom Himmel die Flocken, wirst du oft bis Matthias am Ofen hocken.

11.12.          Hl. Damasus – Helfer gegen Fieber

                    Ließen Barbara und und Nikolaus Milde walten, wird Damasus das Wetter winterlich gestalten.

                    Hält sich Väterchen Frost an Damasus versteckt, werden keine großen Hoffnungen auf einen weißen Winter geweckt.

12.12.          Hartmann von Brixen

                    Bleibt um Hartung von Brixen die Kälte aus, schont sie auch im Hartung und Hornung dein Haus.

                    Es ist gut, wenn die Saat etwas Kälte verträgt, da Hartmann das Wetter mit Frösten oft prägt.

                    Wenn Hartmann von Brixen das Wetter macht, der Bauer Feuer im Kamin entfacht.

13.12.          St. Luzia

                    Klopft Luzia an das Tor, findet sie schon Kälte vor.

                    Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.

                    St. Lucia kürzt den Tag, soviel sie ihn nur kürzen mag.

14.12.          St. Berthold von Regensburg

                    Bringt Berthold einen winterlichen Morgen, brauchst du dich um den nächsten Sommer nicht sorgen.

                    Lässt Berthold die Sonne am Himmel gewähren, werden nachts bis zum Christfest die Fröste sich mehren.

16.12.          St. Adelheid

                    Begegnst du Frau Adelheid, hat sie den Winter im Geleit; sie liebet sehr den Flockentanz, verleiht den Zweigen weißen Glanz.

17.12.          St. Lazarus (Lazar) von Bethanien

                    Bläst eisiger Wind um Lazar Schneeflocken über’s Feld, er Winterwetter für Heiligabend bestellt.

                    Schreitet Lazar mit Väterchen Frost durch den Wald, siehst tief verschneit du die tannen bald.

                    Wenn es Lazarus gefällt, sich Flockentanz zur Christmess einstellt.

                    Wenn Lazarus durch Pfützen hinkt, dann Urban oft im Schnee versinkt.

                    Ist St. Lazarus nackt und bar, gibt’s einen gelinden Februar.

                    Weht um Lazarus vom Pol ein starker Wind, machen Eisblumen nach Thomas die Fenster blind.

18.12.          St. Wunibald von Heidenheim – Patron der Bauarbeiter und Brautleute

                    Hl. Willibald von Eichstätt – Bischof der Edlen, Schutzpatron der Gittermacher

                    Um Wunibald wird es gern kalt.

                    Wenn Willibald nasskaltes Schmuddelwetter bringt, die Weihnachtsglocke über weißen Dächern erklingt.

19.12.          St. Urban V.

20.12.          St. Zephyrinus

                    Wenn an Zephyrinus Nordostwind tobt, der Landmann ein weißes Christfest lobt.

21.12.          St. Thomas

                    Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt’s ein schönes neues Jahr.

                    St. Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.

22.12.          St. Honoratus

                    Wenn Honoratus mit Kälte dräut, der Bauer sich auf weiße Weihnachten freut, doch bringt er milde Luft von Westen, steht’s um die Schneepracht nicht zum Besten.

23.12.          Dagobert

                    Zieht um Dagobert der Südwind von danne, lastet Schnee zum Christfest auf Fichten und Tannen.

                    Bringt Dagobert laue Lüfte und Regen, fehlt zum Christfest der Frost auf alllen Wegen.

24.12.          Christi Geburt

                    Bringt das Christkind Kälte und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh‘.

                    Christmond launisch und lind, der ganze Winter ein Kind.

                    Ein grüner Christtag, ein weißer Ostertag.

                    Fallen in der Christnacht Flocken, wird sich der Hopfen gut bestocken.

                    Grünen am Christtag Feld und Wiesen, wird Ostern der Frost sie verschließen.

                    Ist Weihnachten kalt, kommt der Winter hart und der Frühling bald.

                    Ist’s Heiligabend hell und klar, folgt ein fruchtbares Jahr.

                    Ist’s zu Weihnachten warm und lind, kommt zu Ostern Schnee und Wind.

                    Sonnenschein auf den heiligen Christtag bedeutet ein glückliches Jahr.

                    Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.

                    Wenn es um Weihnachten ist feucht und naß, so gibt es leere Speicher und Faß.

                    Wenn Schnee in der Christnacht fällt, ist’s gut um den Hopfen im Jahr darauf bestellt.

                    Wie sich die Witterung vom Christtag bis Heilige Drei Könige verhält, so ist das ganze Jahr bestellt.

25.12.          Weihnachten

                    Auf windige Weihnacht folgt ein glückliches Jahr.

                    Besser die Weihnacht knistert, als dass sie flüstert.

                    Besser die Weihnachten flüstern, als dass sie flüstern.

                    Fallen in der Christnacht Flocken, der Hopfen wird sich gut bestocken.

                    Grüne Weihnachten, weiße Ostern.

                    Ist es windig an den Weihnachtstagen, sollen die Bäume viele Früchte tragen.

                    Sind die Bäume zu Weihnachten weiß von Schnee, so sind sie im Frühjahr weiß von Blüten.

                    Spielen zu Weihnachten die Mücken, wird sie zu Johannis die Kälte zwicken.

                    Steckt die Krähe zu Weihnachten im Klee, sitzt sie Ostern oft im Schnee.

                    Weihnachten hell und klar – kommt ein höchst fruchtbares Jahr.

                    Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.

                    Weihnachtsabend hell und freundlich, läßt alle Fruchtbarkeiten hoffen.

                    Wenn Weihnachten fällt in den wachsenden Mond, gibt es ein Jahr, das sich  lohnt.

                    Wenn Weihnachten flockt und stürmt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.

                    Wie sich die Witterung vom Christtag bis Heiligdreikönig verhält, so ist das ganze Jahr bestellt.

                    Zur Weihnacht ist der Tag schon wieder um einen Hühnerschritt länger.

26.12.          Sankt Stephan

                    Windstill muss Sankt Stephan sein, soll der nächste Wein gedeihn.

                    Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind.

27.12.          Sankt Johannes der Evangelist – Patron der Bildhauer, Maler, Buchdrucker, Graveuere und Schriftsteller

                    Kommt Sankt Johannes im Schnee, gefriert bald Feld und See.

                    Rieselt Pulverschnee vor Silvester auf Fichten und Tannen, kannst du am Dreikönig die Pferde vor den Schlitten spannen.

                    Wenn Johannes die Saaten unterm Schneepelz wärmt, der Bauer im Juli von der Ernte schwärmt.

28.12.          Unschuldige Kinder

                    Frieren die unschuldigen Kinder, bleibt bis Mathias der Winter.

                    Haben’s die unschuldigen Kinder kalt, so weicht der Frost noch nichts so bald.

                    Schneit’s am unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln.

                    Wenn’s Christkindlein die Tränen weint, für vier Wochen keine Sonne scheint.

                    Werfen die unschuldigen Kindlein mit Schnee, deckt er bis Roman zu Gräser und

                    Klee.

29.12.          St. David; St. Jesse (Isai)

                    Soll’s Dachgebälk hundert Jahre lang schwere Ziegel tragen, geh‘ an David in den Wald, um für Sparren Holz zu schlagen.

                    Wie das Wetter heute, so Im Mai.

30.12.          St. Felix

                    Wenn felix über weiße Äcker spaziert, dann hat sich der Winter fest etabliert

31.12.          St. Silvester – Schutzpatron der Haustiere und Helfer für ein gutes Futterjahr.

                    Im Dezember sollen Eisblumen blühen – Weihnachten sei nur auf den Tischen grün.

                    Ist der Dezember rau und kalt, kommt der Frühling auch schon bald.

                    Ist Frost an Silvester und fällt dicht der Schnee, verschließt der Winter zu      Dreikönig Teiche und Schnee

                    Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn‘, gibt viel Hoffnung auf Wein und          Korn.

                    Wenn der Winter pfeift am Silvestertag, der Sommer kornarm werden mag.

                    Wind in der Silvesternacht hat nie viel Korn und Wein gebracht.