Festschrift

15.Heimat und Ruinenfest 1928

(„EN“ 139/54).
Zum 15. Ruinenfest schreibt sie:
„Der große historische Festumzug, umfassend etwa 600 Teilnehmer – 30 Gruppen und ca. 30 Festwagen
– stellt in einem bunten, farbenprächtigen Bild die Entwicklung der Stadt Elsterberg vom
Jahre 1368 bis zur Neuzeit dar. Die „alte Zeit“ umfasst allein 250 Kostümierte, davon 30 Berittene.
Das Festspiel, betitelt „Die Liebe der schönen Adelheid von Lobdeburg“ (Verfasser Herr Lehrer
Gebhardt – Elsterberg) führt als Grundgedanken die Freiheitsverleihung an die Elsterberger Bürger
im Jahre 1368 durch den derzeitigen Schlossherrn Hermann von Lobdeburg.
Damit begann für die Stadt Elsterberg eine neue Entwicklungsperiode.“
„Zum 15. Ruinenfest in Elsterberg vom 30. Juni bis 2. Juli 1928.

Sonnabend, 30. Juni: Nachmittags 6 Uhr auf dem Marktplatze Vorfeier zur Erinnerung an die
Stadt-Freiheitsverleihung 1368 – Anschließend kleiner Festzug zur Ruine – Großer Keller- und
Dielenbetrieb – Aufführungen. Sonntag, 1. Juli: Nachmittags 2 Uhr historischer
Festzug. Anschließend auf der Burgruine u.a. Festspiel-Platzkonzert – Reigenaufführungen –
Kellerbetrieb – Marktleben – Wochenend- Diele. Montag, 2. Juli: Nachmittags 4 Uhr kleiner Festzug
und Ausklang auf der Ruine. Festzeichen und Festbücher sind in folgenden
Geschäften zu haben: Th. Krumm, Otto Strauss, Konsumverein und Drogerie Kurt Zicker. Festzeichen
mit Festbuch 1 Mk. Festbuch 0.20 Mk. Die Festzeichen berechtigen zum Eintritt auf der Ruine während des ganzen Festes.“