Juni

 
5.-7.

Brunnenfest mit Stadtlauf

Gewerbeverein Elsterberg
13.

Ural-Kosaken-Chor, Laurentiuskirche

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Elsterberg
13.

Feuerwehrwettkampf „Oberspritzer“, Kleingera

Feuerwehrförderverein Kleingera e.V.
27.

Vereinspokal Elsterberger Vereine Kegeln

Elsterberger Kegelverein 95.e.V.
27.

Binden von Johanniskräutersträuchen

Im Rittergut Kleingera

Verein zur Erhaltung des Rittergutes Kleingera e.V.
1. Juni 2020 Pfingstmontag Montag
11. Juni 2020 Fronleichnam Donnerstag
17. Juni 2020 17. Juni 1953 Mittwoch

 

01.06.          Hl. Fortunatus

                    Hl. Justinus

                    Hl. Urban – Kleiner Eisheiliger; Schutzpatron der Weinberge und Winzer

                    Kann Justinus im Sonnenschein baden, ist im Herbst der Rebstock mit Trauben beladen.

02.06.          Hl. Erasmus (Elmo)

                    Hl. Philipp – Kleiner Eisheiliger

                    Kommt Erasmus gegangen, schon Sommergewitter am Himmel hangen.

                    Wenn Erasmus sich zeigt, das Jahr schon häufig zu Gewittern neigt; kommen sie mit Hagel statt mit Regenguss, bereitet’s den Bauern und Winzern Verdruss.

                    (Himmelfahrt): Es kommt kein gut Wetter für Land und Stadt, bevor Christus nicht die Beine von der Erde hat.

                    Schwirren die Bienen um Philipp durch den Garten, lässt der Herbst süße Trauben im Weinberg erwarten; aber bleiben die Immen am Philippstag aus, kommt saurer Wein in Keller und Haus.

03.06.          Hl. Hildeburg – Patronin der Frauen, Lahmen und Notare sowie Helferin gegen Fieber und Kinderkrankheiten

                    Hl. Clothilde

                    Nehmen an Clothilde die Wolken Reißaus und schwimmt Frau Sonne ins Himmelsmeer raus,so kann man am Boden den Hirschkäfer seh’n, nach langer Ruhe die Welt zu erspäh’n.

                    Wenn Hildeburg naht, fällt kühler Regen auf die Saat, bringt sie zudem noch Kälte mit, um Wärme für den Garten bitt‘.

04.06.          St. Quirinus von Siscia

05.06.          St. Bonifatius

06.06.          St. Norbert von Xanten

                    Wenn sich um Norbert schönes Wetter stellt ein, wird’s sonnig und warm bis zur Schafskälte sein.

                    Suchst du um Norbert einen schattigen Ort, setzt schönes Wetter bis Margaret sich fort.

                    Hält Norbert keinen Schatten bereit, er dich bis Margaret (20.07./ vom Regen befreit.

08.06.          St. Medardus (Bischof Medardus von Noyon) – Patron der Winzer, Bauern und Bierbrauer in Süd- und Südosteuropa

                    Wenn Medardus Sonnenschein bringt, zur Ernte am Feldrand die Grille singt, doch stellt er sich mit Regen ein, wird’s Wetter schlecht zur Kornernte sein.

                    Was St. Medardus für Wetter hält, solches auch in die Ernte fällt.

                    Sankt Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl vierzig Tag.

                    Regen am Medardustage bringt sechs Wochen Regenplage.

                    Regnet’s am Medardustag, regnet’s noch vierzig Tage danach.

                    Sankt Medard vertreibt die letzten Fröste – und bestimmt das Erntewetter.

                    Medardus der schreibt wochenlang dem Sommerwetter vor den Gang.

                    An Medardus Regen bringt der Gerste keine Segen.

                    Wie’s wittert am Medardustag, so ist’s sechs Wochen lang danach.

11.06.          Ephraim der Syrer

10.06.          St. Margareta

                    Benno

                    Hat Margarete keinen Sonnenschein, kommt’s Heu nicht trocken in die Scheune rein.

                    Öffnet die Schafskälte Marinus das Tor, steht um Johannis oft Hitze bevor.

                    Spiel Maragrete mit einem roten Sonnenball, sehnt sich bis Johanni kein Tier nach seinem Stall.

                    Zu Sankt Margareta kommt jede Fliege mit zwanzig Kindern einher.

                    Sitzt die Schafskälte um Benno im Garten, kannst du Sonne und Wärme um Johannis erwarten

11.06.          St. Barnabas – Helfer gegen Hagel, Streit und Traurigkeit

                    Um Barnabas der Regen nicht schadet, weil dann die Natur im Himmelsnass badet; auch der Winzer wird’s Nass nicht bereu’n, darf er sich im Weinmond doch über viel Rebensaft freu’n.

                    Wenn Sankt Barnabas bringt Regen, so gibt es viel Traubensegen.

12.06.          St. Marinus – Patron der Steinhauer

                    Marinus gilt als kühler Mann, er führt die Schafskälte heran.

                    Die Schafskälte, lass dir sagen, wird von Martinus ins Land getragen.

                    Sind Schafe geschoren, wird Junikälte geboren.

13.06.          St. Antonius – Schutzpatron der Eheleute, Franziskaner, Bergleute, Reisenden und Haustiere

                    Drückt Regenwetter seinen Stenpel dem Antoniustag auf, nimmt sonniges Siebenschläferwetter seinen Lauf.

                    Fällt an Antonius viel himmlisches Nass, streichelt die Sonne am Siebenschläfer frischgrünes Gras.

                    Wenn an Sankt Anton die Sonne lacht, Sankt Peter (29.06.) viel in Wasser macht.

                    Lässt Sonnenglut um Antonius die Kirschen erröten, wird Siebenschläferregen die Sommerfreuden töten.

                    Weht um Antonius ein trockener und heißer Sommerwind, viel Regen zum Siebenschläfer vom Dache rinnt.

14.06.          St. Gottschalk

                    Bringt Regen zu Gottschalk die Schafskälte mit, macht Edeltraud den Sommer für den Heumond fit.

15.06.          St. Vitus, Veit – Schutzpatron von Sachsen, Pommern, Niedersachsen, Böhmen, Rügen und Sizilien sowie der Apotheker, Winzer, Bierbrauer, Gastwirte, Bergleute und Schmiede

                    Bis zu Sankt Veit mähe das Heu, sonst erntest du Holz.

                    Will der Himmel um St. Vitus das Feld befeuchten, werden im Trockenen die Johannisfeuer leuchten.

18.06.          St. Potentius von Steinfeld

                    Gervasius und Protasius machen die Ähren körnerschwer, doch herrscht schlimme Trockenheit, bleiben sie leer.

                    Wenn um Potentius die Glühwürmchen leuchten, wird so schnell kein Regen die Felder befeuchten; dann nimmt der Bauer die Sens‘ in die Hand und macht Heu bis zur Sommersonnenwende.

                    Zapft Gervasius die Wolken an, schleppt auch Donatus (30.06.) viel Wasser heran.

                    Öfnet Protasius des Himmels Schleusen und wühlt den Schlamm im Flusse auf, geht auch an Donatus der Aal in die Reusen.

19.06.          St. Gervasius, St. Protasius

                    Wenn es regnet an Gervasius, es vierzig Tage regnen muss.

                    Zeichnen sich Gervasius und Protasius durch feuchte Böden aus, steht eine gute Kornernte in’s Haus.

20.06.          St. Alban von Mainz; St. Adalbert von Magdeburg

                    Kommt Adalbert mit einer Regenhaube, bleiben trocken am Siebenschläfer Amsel und Taube.

                    Lässt Adalbert die Blitze zischen, kannst du im Fluss viel Aale fischen.

                    Das Jahr nimmt ein gutes End‘ lodert’s hoch zur Sonnenwend.

22.06.          Hl. Paulinus von Nola

                    Achatius – Märtyrer

                    Geht Paulinus ohne Regen ins Land, nimmt keiner Ende Juni die Sense in die Hand.

                    Macht Paulinus die Nacht sehr kühl. wird heiß der Siebenschläfer und sehr schwül.

                    Tanzen Leuchtkäfer am Paulinusabend ihren Reigen, wird klar sich die Nacht vor Johanni zeigen.

                    Tummeln sich um Paulinus Regenwolken am Himmelszelt, Ende Juni gewiss keinRegen fällt.

                    Wandern um Achatius die Distelfalter ein, wird heiß das Wetter in den letzten Junitagen sein.

23.06.          Hl. Edeltraud (Äbtissin, Königin)

24.06.          St. Johannis – Patron der Winzer, Gastwirte, Fassbinder, Steinmetze, Schmiede und Kaminkehrer

                    Johannes und Jakob dengeln die Sense; Johannes für Heu, Jakob für Korn.

                    Kommt um Johanni das Leuchtkäfermännchen mit Laterne, ist der nächste Regen noch in weiter Ferne.

                    Lässt Johannis nachts Glühwürmchen tanzen im Garten, darfst du am Siebenschläfer Hitze erwarten.

                    Schmückst du mit Johanniskraut dein Haus, bleibt der Besuch bösen Feen aus.

                    Vor Johannis bitte um Regen, nachher kommt er ungelegen.

25.06.          Eurosia (Orosia) von Jaca

27.06.          Siebenschläfer (vor der Kalenderreform von Papst Gregor war es der 10. Juni)

                    Blinzeln die Siebenschläfer in die Sonne, bleibt lange leer die Regentonne.

                    Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.

                    Ist Siebenschläfer ein Regentag, regnet’s sieben Wochen noch darnach.

                    Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.

                    Regnet es am Siebenschläfertag, so regnet’s noch sieben Wochen danach.

                    Von nassen Siebenschläfern tut’s noch lange wässern.

                    Wenn am Siebenschläfer die Vögel aus großen Pfützen trinken, tut dem Bauer ein feucht-kühler Sommer winken.

                    Wenn am Siebenschläfertag die Sonne scheint, im Heumond kaum der Himmel weint.

                    Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, regnet’s vier bis sieben Wochen.

                    Wenn zum Siebenschläfer die Blumen im Wasser ertrinken, sieben nasse Wochen winken.

                    Wenn’s am Siebenschläfer gießt, sieben Wochen Regen fließt.

                    Zeigt sich der Siebenschläfer von der nassen Seite, dann sucht der Sommer schnell das Weite.

29.06.          St. Peter und Paulus

                    Peter – Schutzpatron der Fischer, Steinmetze und Brückenbauer, Helfer bei Schlangenbissen und Tollwut

                    Paul – Patron der Korbmacher und Sattler, Garant für Fruchtbarkeit der Felder

                    Sankt Paulus hell und klar, bringt ein gutes Jahr.

                    Sankt Paulus schön mit Sonnenschein, bringt Fruchtbarkeit und Korn und Wein.

                    Schauerwetter zu Peter und Paul verdirbt die Flachsernte.

                    Sorgt Regen um Peter und Paul für nasse Hosen, befallen Pilze im Garten die Rosen, denn gut 30 Tage wird es weiter nässen, so dass die Sense kein Gras kriegt zu fressen.

                    Regnet’s am Tag von Peter und Paul, steht es mit dem Wetter faul. Es drohen dreißig Regentage, da nützet nun mal keine Klage.

30.06.          St. Otto von Bamberg, Helfer gegen Fieber und Tollwut

                    St. Theobald von Provins. Patron der Köhler, Schuhmacher, Bauern und Winzer; Helfer gegen Gicht, trockenen Husten und Augenleiden.

                    Fließt um Theobald und Otto der Schweiß, wird der Juli sonnig und heiß; fällt jedoch um ihren Tag Regen, siehst feucht-kühlem Heumond du entgegen.

                    Wenn Theobald und Otto Gewitter mit Hagel machen, haben Kirschfrucht und Johannisbeeren nichts zu lachen.